Solid Edge mit Synchronous Technology 2

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Solid Edge mit Synchronous Technology 2
Einführung
Erweiterung für Blecjhteile und Baugruppen
Synchronous Technology für die Blechteilkonstruktion
Erläuterung der Technologie
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Solid Edge with Synchronous Technology 2 baut das innovative Konstruktionsparadigma der im Jahr 2008 vorgestellten Synchronous Technology kontinuierlich aus. Die Technologie wurde auf weitere Bereiche der Bauteildefinition, des Baugruppenmodellings und der Blechkonstruktion erweitert. In Verbindung mit einer neuen, eingebauten FEA-Komponente der Mittelklasse und einem Update von Solid Edge Insight bietet Solid Edge with Synchronous Technology 2 wieder ein bis zu 100x schnelleres Konstruktionserlebnis.

 

 


Aufbauend auf einer bahnbrechenden Technologie ist Solid Edge with Synchronous Technology 2 ein Musterbeispiel für die schnelle Umsetzung von Kunden-anforderungen. Diese interessante neue Version bietet:

  • Erweiterung der Funktionen der SynchronousTechnology für die Modellierung von Bauteilen und Baugruppen
  • Ergänzung um eine neue auf der Synchronous Technology basierende Anwendung für die Konstruktion von Blechteilen
  • Eine neue, integrierte FEA-Simulation für Konstrukteure
  • Stärkung unserer Strategie im Bereich skalierbarer Produktdatenmanagement-Lösungen durch Migration von Solid Edge Insight auf die aktuellste Microsoft SharePoint-Plattform und verbesserte Integration in Teamcenter® Express
  • Liefert viele kundenorientierte Verbesserungen für traditionelle Modellierung und SynchronousTechnology.

 


 

Synchronous Technology ist jetzt noch umfassender für die Modellierung von Bauteilen und Baugruppen erweitert worden, nämlich durch die Unterstützung einerVielzahl neuer Funktionen, u. a.:

  • Migration von 2D-Bemaßungen aus Zeichnungen in steuernde 3D-Bemaßungen
  • „Live Sections“ für die Bearbeitung von 3D-Modellen mit Hilfe von 2D-Querschnitten
  • Historienfreie, skizzenbasierte Bearbeitungen von Helix-Features,Neuordnen vonVerrundungen etc.

Diese Verbesserungen führen in ihrer Gesamtheit zu einer signifikant schnelleren Konstruktion mit Solid Edge. Verwenden Sie den Befehl „3D erstellen“ für die Migration von 2D-Daten in 3D.Hier werden 2D-Bemaßungen bei der Modellgenerierung automatisch durch bearbeitbare, steuernde 3D-Bemaßungen ersetzt. Dieses Verfahren arbeitet mit den gängigen 2D-Zeichenformaten wie AutoCAD und ME10. Bei anderen 3D CAD-Systemen zur Migration von 2D-Zeichnungen in 3D gehen die Bemaßungen verloren. Solid Edge sichert Ihre Einstellungen in 2D-Zeichnungen und realisiert so den unmittelbaren Mehrwert mit 3D.

Mit „LiveSection“ bearbeiten Sie 3D-Modelle, indem Sie benutzerdefinierte 2DQuerschnitte ändern.Die intuitive Bearbeitung von 2D-Querschnitten ermöglicht Ihnen die Bearbeitung diverser Querschnitte in verschiedenen Ansichten und die Änderung vonTeilen aus Ihren Baugruppen heraus. Bearbeitungen von 2D-Querschnitten sorgen für die umgehende Aktualisierung des 3D-Modells und verleihen bei Änderungen mehr Flexibilität, weil die Bearbeitungen nicht durch Erstellungsregeln beschränkt werden, wie das bei historienbasierten Systemen der Fall ist. Mit dieser einzigartigen Funktion können Sie Kollisionen zwischenTeilen in 3D genauso gut visualisieren und beheben wie in 2D.

Helix-Features können direkt aus den zugrunde liegenden Skizzen heraus bearbeitet werden, ohne dass eine nachfolgende Neugenerierung von Modellen mit den ursprünglich in Solid Edge with Synchronous Technology vorgestellten „prozeduralen Features“ erforderlich wird. Mit dem historienfreien, featurebasierten Bearbeiten können Features mit Hilfe von Parametern bearbeitet werden. So kann die langwierige Neugenerierung von Modellen vermieden werden.

Andere neue Funktionen steigern die Produktivität noch zusätzlich und sorgen für eine größere Kontrolle. Sie können nun zum Beispiel die Verrundungsreihenfolge ändern, um bei Verrundungs-Schnittstellen ein anderes Ergebnis zu erzielen. Formschrägen können ungeachtet sonstiger Änderungen am Modell vom ursprünglichen, korrekten Winkel aus bearbeitet werden.

All diese Funktionen und viele mehr beweisen einfach, dass Synchronous Technology auf dem besten Weg ist, die fortschrittlichste Lösung im Bereich CAD zu werden.

 


Eine umfangreiche Erweiterung ist die Anwendung von Synchronous Technology für die Blechteilkonstruktion. Diese Funktion erweitert die Vorteile von Synchronous Technology über die traditionelle Modellierung von Bauteilen und Baugruppen hinaus und ist der sichere Beweis dafür, dass viele Solid Edge-Anwendungen zukünftig einen Vorteil aus der Synchronous Technology ziehen können.

Mit der neuen Anwendung für Blechteile können Konstrukteure Modelle entwickeln und bearbeiten, indem sie unseren einzigartigen, historienfreien, featurebasierten 3D-Ansatz zur Modellierung von reinen Blechteilen nutzen. Dank der einzigartigen, direkten Interaktion können Modelle mit wenigen Befehlen erstellt werden. So kann auch die Vorausplanung bei neuen Konstruktionen vermieden werden. Steuernde 3D-Bemaßungen und „Live Rules“ bieten unbegrenzte Bearbeitungsfreiheit und Flexibilität, um schneller Änderungen durchführen zu können. Alle Modellierungs-Tools arbeiten genauso effektiv an importierten Teilen, was aufgrund der besseren Wiederverwendung von Lieferdaten zu geringeren Änderungskosten führt.

Synchronous Technology ermöglicht eine schnellere Entwicklung von Blechteilen. Die direkte Interaktion und Verwendung von blechspezifischenWerkzeugen ermöglicht Ihnen eine schnellere Konstruktion als je zuvor. Dank spezieller Steuerfunktionen, die eigens für die Rationalisierung von Blechteilkonstruktionen entworfen wurden, können Sie Modelle mit wenigen Befehlen sowie geringerer Vorausplanung schneller erstellen und bearbeiten. Im Verlauf der Konstruktion können Sie Bereiche aus Skizzen oder importierten 2D-Zeichnungen dynamisch ziehen und so Laschen erzeugen oder durch Ziehen von Teilflächen mühelos Ihre Konstruktion anpassen.Dabei werden die Schlüsselparameter, wie zum Beispiel die Materialstärke, beibehalten. Historienfreie, featurebasierte Modellierung bedeutet, dass Operationen an Blechteilen als Feature-Sammlung und nicht in einem linearen Baum gespeichert werden. Diese Features können verwendet werden, um die Konstruktionsschritte zu dokumentieren und bei der Geometrieauswahl zu helfen, und können verschoben, neu geordnet oder umsortiert werden, ohne dass eine Neugenerierung des Modells zwingend erforderlich wird. Historienbasierte Systeme erfordern bei den einfachsten Änderungen bereits eine zeitaufwändige Neugenerierung des Modells.

Blechteilspezifische prozedurale Features ermöglichen Ihnen historienfreie Feature-Bearbeitungen durch Skizzen oder Parameter und helfen, die Neugenerierung von Modellen zu vermeiden. Mit prozeduralen Features können Sie Ausschnitte bearbeiten, die über einen Biegebereich gehen. Features wie Sicken, Lüftungsschlitze und Versteifungen etc. können geändert werden, indem Sie die Schlüsselparameter anpassen. Die Anzahl, Größe und Form von Mustern kann leicht geändert werden und ermöglicht Ihnen so das Festlegen, Beibehalten und Ändern der Konstruktionsabsicht ohne eine teure Neugenerierung.

Schnellere Bearbeitung von Blechteilen dank Synchronous Technology. Mit den auf Blechteile abgestimmten Live Rules werden die Modellbedingungen mit oder ohne Randbedingungen beibehalten. Live Rules finden und erhalten geometrische Bedingungen beim Ziehen oder Durchführen von Bemaßungsänderungen automatisch. Dabei werden die Vorgaben für Blechteile, wie zum Beispiel Blechstärke, Biegung und Biegeausklinkungen, beibehalten. In historienbasierten Systemen müssen bei der Modellierung viele Randbedingungen definiert werden, um zukünftige Änderungen durchführen zu können. Das verlangsamt die Entwicklung und macht ungeplante Änderungen unmöglich. „Live Rules“ können direkt für fertige Modelle eingesetzt werden und bieten eine unbegrenzte Bearbeitungsflexibilität.

Führen Sie Bemaßungsänderungen mit steuernden 3D-Bemaßungen und 3D-Modellbeziehungen durch. Steuernde 3D-Bemaßungen können auch an fertigen Modellen angebracht werden. So lassen sich Faktoren wie Material innen oder außen mit voller Unterstützung für dynamische, gesperrte oder gleichungsbasierte Bemaßungen mit Hilfe der Richtungssteuerung kontrollieren. Für eine bessere Konstruktionssteuerung können geometrische Bedingungen wie „parallel“ oder „senkrecht“ einfach hinzugefügt und auch gesperrt werden, um die Konstruktionsabsicht zu erhalten, so dass Sie bei Bedarf auch ungeplante Änderungen durchführen können. a die Funktionen voneinander unabhängig sind, können Sie Operationen an Blechteilen unabhängig von der Reihenfolge ihrer Erstellung ändern, so dass Sie die erste Operation genauso schnell wie die letzte bearbeiten können.

SynchronousTechnology rationalisiert die Wiederverwendung der Blechteilgeometrie. Bearbeiten Sie Blechteilkonstruktionen, die nicht mit Solid Edge erstellt wurden, schneller als mit dem Originalsystem. Wandeln Sie importierte 3D-Geometrie in bearbeitbare Blechteile um, bei denen die Schlüsselparameter wie Blechstärke, Biegungen und Biegeradien erkannt und beibehalten werden. Modellieren Sie weiter an der importierten Geometrie auch weiterhin, indem Sie Features für Blechteile hinzufügen, und führen Sie Bearbeitungen durch, indem Sie die Blechlappen einfach ziehen bzw. schieben oder mit steuernden 3D-Bemaßungen arbeiten.Historienbasierte Systeme erfordern je nach Änderung eine vollständige Neumodellierung. Eventuell muss für die Änderung auch eine Gebühr an den Lieferanten gezahlt werden.Diese leistungsstarken Funktionen helfen Ihnen dabei, bereits vorhandene Kunden- oder Lieferantendaten effektiver zu nutzen und wiederzuverwenden.

Arbeiten Sie mit SynchronousTechnology in 3D so einfach wie in 2D. Nutzen Sie die leistungsstarken Funktionen der 3D-Modellierung und behalten Sie dabei dieAnwenderfreundlichkeit von 2D bei. Die meisten Konstrukteure sind mit den Konstruktionskonzepten von 2D,wie zum Beispiel den Streckfunktionen, vertraut. Mit SynchronousTechnology können diese Konzepte auch in 3D verwendet werden. Beim Strecken werden wichtige Bedingungen wie Blechstärke, Biegeradius, gesperrte Bemaßungen und geometrische Bedingungen beibehalten. Anwender können 2D-ähnliche Bearbeitungen auch mit Hilfe der „Live Sections“ durchführen, bei denen Änderungen an einem beliebigen Querschnitt dazu verwendet werden können, das 3D-Modell umgehend zu aktualisieren. Historienbasiertes 3D zwingt die Anwender, diese Features zu verstehen und zu editieren oder dasTeil neu zu modellieren. Diese leistungsstarken Bearbeitungsbefehle helfen Ihnen bei der Visualisierung und Behebung von Kollisionen zwischen den Teilen.

 


 

Nachfolgendes Diagramm soll dabei helfen, Synchronous einzuordnen. Zunächst haben wir auf der linken Seite die historienbasierten parametrischen Systeme à la Solid Edge V20 oder ST Traditionell, Works, Inventor, etc. und auf der rechten Seite die Vertreter der historienfreien expliziten Modelliersysteme (auch Direct Modeling Systeme) wie OneSpace Designer oder Spaceclaim.

SE ST Overview